Hunde unsere besten Freunde

Die Mitglieder der Familie der Caniden verfügen alle über große Intelligenz, ein gutes Gehör, einen sensationellen Geruchssinn und eine große Anpassungsfähigkeit.
Unsere Haushunde sind, genau wie Ihre Vorfahren die Wölfe, Rudeltiere. Kojoten können in kleinen Rudeln, aber auch alleine leben. Ein Rudel ist ein Sozialverband, welcher hierarchisch von dem stärksten Tier, dem Leittier, angeführt wird.
Die anderen Tiere des Rudels müssen sich dem Rudelführer unterordnen. So entsteht eine Hierarchie im Rudel, wo die Jungtiere an letzter Stelle stehen. Dieser Sozialverband innerhalb des Rudels sichert das Überleben der ganzen Familie.
Die Jungtiere müssen viel lernen und die älteren Tiere bringen den jüngeren geduldig und spielerisch das Sozialverhalten, das Rudelleben wie auch die Jagd bei.
Verhaltens- und Tierforscher haben festgestellt, dass Zuchthunde immer noch diese Lernphasen in sich tragen. Dies zu verstehen und richtig einzusetzen, erleichtert die Grundausbildung und das spätere Training des Hundes.

Die Entwicklung zum Erwachsenen Hund ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Mit ca. 2 Jahren. fängt unser Hund an erwachsen und selbstständig zu werden und würde in der freien Natur anfangen sein eigenes Rudel aufbauen.
Manche Rassen bleiben durch gewünschte Zuchtziele in ihrer Kindheit stehen, wie zum Beispiel einige Retriever-Rassen. Das passiert auch oft mit Hunden, die sehr früh kastriert werden und noch keinen Hormoneinflüssen unterlegen sind.
Das Bild, dass der kleine Hund sich in seiner Zeit als Welpe von seinem Menschen und seiner Umwelt macht, verwurzelt sich tief in seinem Denken, Fühlen und Handeln.
Nicht immer hat man die Chance einen Welpen oder Junghund aufzuziehen. Wird ein älterer Hund geholt, sind die frühen Lernphasen vorbei. Trotzdem kann das neue Familienmitglied spielerisch und konsequent lernen, seinen Platz im Sozialverband zu erkennen. Auch Problemhunde können dies unter fachmännischer Anweisung lernen.
Prägungsphase (4. – 8. Woche)

Der junge Hund lernt die unterschiedlichen Dinge des täglichen Lebens kennen wie Menschen, Geräusche, optische Eindrücke und verliert so die Scheu davor und lernt damit umzugehen. Er nimmt sein Umfeld bewusst wahr und lernt seine Sozialpartner, sein momentanes Rudel, kennen und findet hier seinen Platz.
Nun kann unser Hund schonend auf seine neue Aufgabe, der Freund und Begleiter des Menschen zu sein, vorbereitet werden. Er kann sich zu einem anpassungsfähigen, freundlichen und offenen Tier entwickeln.
Hunde sind in ihren Wesen im Allgemeinen sehr individuelle, ausdrucksstarke Persönlichkeiten mit ihren eigenen prägnanten persönlichkeitsbezogenen Merkmalen. Sie bedienen sich von Natur aus einer vielfältigen Mimik, verbunden mit einer uns entzückenden Körpersprache und einer Vielzahl an Gebärden.
Das Zusammensein

Davon weiß Ihr Vierbeiner allerdings nichts, wenn er sie ableckt. Er zeigt damit seine Liebe und will Sie pflegen. Gerade das Lecken der Ohren zeigt besonders viel Zuneigung. Viele Hundebesitzer mögen das Ablecken nicht. Wird der Hund zurückgewiesen, kann er es falsch verstehen. Das Ablenken ignorieren und sich entfernen oder ein Handzeichen, was nein bedeutet und der Hund kennt ist neutral in der Aussage kann dem Hund helfen zu verstehen, dass das Verhalten nicht erwünscht ist. Schimpfen und grobe Zurückweisung kann den Hund verletzen. Wichtig ist die Konsequenz in jeder Handlung. Wenn es dem Tier einmal erlaubt wird und beim nächsten Mal verboten, kann das Tier nicht lernen was es darf. Heute sind wir ganz entzückt, lachen und freuen über eine Handlung und morgen wird die gleiche Handlung bestraft. Das verunsichert das Tier.
Der Körperkontakt wird nur mit vertrauten, geliebten Personen geteilt, bei denen er sich sicher und geborgen fühlt. Körperliche Nähe heißt Kuscheln, nebeneinander liegen, ausgiebige Streicheleinheiten oder Anlehnen. Das gemeinsame schlafen im Bett zeigt ein hohes Maß an Vertrautheit und Sicherheit in der unmittelbaren Nähe des Menschen in einem Zustand der Wehrlosigkeit. Umarmungen werden von Hunden nicht sonderlich geschätzt. Viele Hunde dulden es, weil es den Besitzer erfreut. Ebenso mögen es viele Hunde gar nicht, wenn die Hand von oben auf ihren Kopf gelegt wird oder der Kopf gestreichelt / getätschelt wird.

Der Augenkontakt kann aber auch fehlgedeutet werden. Ein anstarren kann Aggression auslösen. Oft starren sich Hunde, bevor kämpfen, sich ausgiebig an. Ein Wegdrehen des Kopfes und damit der Verlust des Augenkontaktes zeigen Beschwichtigungsverhalten.

Hunde leben in einer Gemeinschaft zusammen und der Mensch ist Teil dieser komplexen und sehr sozialen Gemeinschaft. Hunde sind nicht gern allein, sondern möchten den gesamten Tag mit ihrer Familie zusammen sein.
Für eine langes Zusammensein mit Ihrem Liebling und bleiben Sie und Ihr Liebling gesund
Ihr Vita Pro Team

